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Konzept

Situation

Der Fachbereich Architektur benötigt für die Studenten eine Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeit. Auf der freien Wiese neben dem Cafè soll ein Gebäude errichtet werden, daß diese Funktionen bietet.

Städtebauliche Situation

Der lange, fünf-geschossige Riegel aus den 60er Jahren bildet den optischen Mittelpunkt des Paul-Bonatz-Campuses. In den 70er und 80er Jahren wurde der Riegel durch diverse An- und Erweiterungsbauten ergänzt. Die dadurch entstandene heterogene Bebauung bietet aber keine Aufenthaltsqualitäten. Ein Hauptproblem liegt in dem Fehlen eines gefassten Platzes. Insbesondere am Südende des Riegels entsteht kein räumlicher Abschluss.

Entwurfskonzept

Das Konzept löst die Baumasse in drei Kuben auf. Die Kuben werden in verschiedenen Materialien (Holz, Beton, Stahl) ausgeführt. Da unterschiedliche Materialien auch unterschiedliche Detailpunkte erfordern, entspricht dies dem experimentellen Charakter eines Gebäudes für eine Architekturfakultät. Die unterschiedlichen Baukörper werden von einem schwebenden Dach zu einem Materialensemble zusammengefasst. Der durch die Anordnung der Kuben gefasste Bereich wird durch eine Glasfassade ergänzt und definiert somit die Ausstellungshalle. Die vorgezogene Position des Holzkontainers bildet einen räumlichen Abschluss nach Süden. Um die entstandene Aufenthaltsqualität zu erhöhen, werden die Baukörper abgesenkt. Die große Öffnung nach Süden und das Aufständern des Stahlkontainers, ermöglicht eine Blickbeziehung durch das Gebäude nach Süden. Diese Offenheit wird von der verglasten Süd-Ost Fassade unterstützt. Das Ensemble öffnet sich somit zum Campus und nach Süd-Westen.