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Darstellung des Regulierungsprozesses und dem Verhältnis zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherungsnehmer bei Gebäudesachschäden

In der Regel sind Gebäude und deren Ausstattung gegen Verluste durch Gebäudesachschäden versichert. In Versicherungsverträgen wird vereinbart, für welche Schäden der Versicherer in welchem Maße und bis zu welcher Höchstgrenze aufkommt. Das Versicherungsunternehmen verpflichtet sich in der Regel, die wirtschaftliche Lage des Versicherten wiederherzustellen, wenn ein Schadenfall eintritt. Im Idealfall werden die angebotenen Versicherungsprodukte zur Abdeckung unterschiedlicher Risiken an die Bedürfnisse der Versicherungsnehmer angepasst. Doch die Regulierungsprozesse  können bei den Versicherungsunternehmen variieren. Nicht nur die Komplexität der Schadenfälle, sondern auch der Abschluss der Verträge zwischen Versicherungsnehmer und Versicherungsunternehmer beeinflussen hierbei die operative Steuerung der Schadenbearbeitung.

Die Bachelorarbeit beschäftigt sich im Verhältnis zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer mit der Klassifikation der verschiedenen Versicherungsformen und –arten sowie den resultierenden Konsequenzen im Schadensfall. Sie geht der Frage nach, welche Ansprüche des Versicherungsnehmers aus seinem Versicherungsvertrag und der Abhängigkeit aus den vereinbarten Versicherungsbedingungen bestehen. Im Schadensfall treffen hier unterschiedliche Interessen der Versicherungen zur Begrenzung der Schadenssumme und des Versicherungsnehmers zur Wiederherstellung des Vermögenszustands aufeinander, welche nicht selten gerichtliche Auseinandersetzungen bedingen. Gerade in Situationen wie einem Brandschaden oder Totalverlust eines Gebäudes ist es insbesondere für die geschädigten Gebäudebesitzer wichtig, eindeutige und nachvollziehbare Berechnungswege zur Wertermittlung und Schadensregulierung zur Verfügung zu haben.

Mit den Regulierungsmöglichkeiten wird auch die Art der Entschädigungsberechnung aufgegriffen, um so das Verfahren in seinen Prinzipien und Abläufen im Sachverständigenverfahren zu erläutern. Begrifflichkeiten wie Neuwert, Zeitwert, gemeiner Wert werden gesondert behandelt und in den Kontext von Berechnungsverfahren zur Wertermittlung gestellt.
Abschließend werden die Ansätze kritisch betrachtet und versucht, Lösungsansätze zur Streitvermeidung zu entwickeln.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Bielefeld, Bacherlor-Abschlußarbeit, herausgegeben im Wintersemester 2014/2015