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Städtebauliche Neuordnung der Siegener Innenstadtquartiere Oberstadt und Unterstadt sowie deren Verbindung

Ausgangssituation:
Die Universitätsstadt Siegen befindet sich im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen – Hessen – Rheinland-Pfalz. Sie liegt im Regierungsbezirk Arnsberg und gehört zum Bundesland Nordrhein-Westfalen. Mit einer Einwohnerzahl von 104.419 Einwohnern (31.12.2008) gehört sie zu den Großstädten in Deutschland. Dort nimmt Siegen derzeit Platz 77 ein und erfüllt die Funktion des Oberzentrums der Region mit einem Bewohnereinzugsbereich von ca. 750.000 EW.
Weitere Großstätte wie Köln, Frankfurt, Koblenz und Hagen befinden sich durchschnittlich in 75km Entfernung.
Das heutige Zentrum von Siegen gliedert sich in zwei Bereiche, einmal die Oberstadt, welche den historischen Teil von Siegen darstellt. Zu diesem gehören die historischen Schlösser, die alte Innenstadt, das Rathaus usw. Dieses Stadtquartier ist durch Abwertung und Aufgabe von Einzelhändlern gekennzeichnet.
Zum andern, in die Unterstadt. Die City hat sich durch den Bau von Großprojekten, wie beispielsweise der Citygalerie, des Sieg Carrés und Reichswald Eck in diesen Bereich verlagert. Durch die „Sieg“ und der ehemaligen B62 (Sandstrasse) ist dieses Quartier von der Oberstadt abgeschnitten.
Im Zuge der Regionale 2013 bewirbt sich die Stadt Siegen mit dem Beitrag „SIEGEN – ZU NEUEN UFERN“. Der Projektbeitrag sieht durch die Verlagerung von Teilen der Universität Siegen in die Innenstadt, eine Aufwertung der Hauptbahnhofes und vor allem mit der Freilegung der Sieg eine städtebauliche Neuordnung vor. Ein gleichlautender Wettbewerb für die Freilegung und Öffnung der Sieg ist am 26.02.2010 durch die Bekanntgabe eines 1. Preises an das Planungsbüro Design Loidl entschieden worden.

Aufgabenstellung:
Im Jahre 1991 wurde der „Städtebauliche Rahmenplan Siegen Mitte“ aufgestellt. In diesem Stadtentwicklungsplan wurde eine Stärkung der innerstädtischen Funktionen, sowie eine Aufwertung des Städtebaulichen (öffentlichen) Raumes und eine Verknüpfung der Zentren „Am Bahnhof“, „Unterstadt“ und „Oberstadt“ beschlossen. Im Rahmenplan von 1989 wird die Sperrung des Verkehres im Bereich des „Marburger Tores“ angedacht.
Aufbauend auf die vorliegenden Planwerke und dem Wettbewerbsauslobungstext wird untersucht, wie sich die Quartiersräume der Ober – und Unterstadt verknüpfen lassen um eine durchgängige fuß- und radfahrergerechte, verkehrsberuhigte, attraktive Siegener Innenstadt zu schaffen, in deren Teilbereich der neugestalteten Sieg und deren Ufergestaltung eine zentrale Bedeutung zu kommt.
Untersucht wird neben der verkehrlichen Gestaltung der Sandstrasse/ Kölner Tor auch die Verlagerung des Zentralen Omnibus Bahnhofes (ZOB). Der Hauptbahnhof soll 2013 im Zuge des neuen Eurocity´s umgebaut werden. Alle Einzelbereiche werden in dieser Arbeit integrativ betrachtet und ein neuer Städtebaulicher Entwurf erstellt.

Leistungen:

  • Darstellung der Leitidee (Rahmenplan) für den Betrachtungsraum und Ideen zur städtebaulichen Einbindung, im geeigneten Maßstab (1:2000 oder 1:1000)
  • Verkehrsplanungskonzept, im geeigneten Maßstab (1:2000 oder 1:1000)
  • Städtebaulicher Entwurf, des Bearbeitungsgebietes (westlich Sandstraße, östlich Hauptbahnhof, nördlich Freudenberger Strasse, südlich Oranien-straße), im geeigneten Maßstab (1:1000, 1:500)
  • Schnitt, im geeigneten Maßstab
  • Räumliche Darstellungen innerhalb des Betrachtungsraumes
  • Städtebauliches Modell, im geeigneten Maßstab (1:1000, 1:500)

 

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Borghoff, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Käppel-Klieber, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Steinbrecher (Fachprüfer), Abschlußarbeit, herausgegeben im Sommersemester 2010