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smart skin - haus der materialforschung

Ausgangslage
Die Hülle eines Gebäudes nimmt gestalterisch, technologisch und ökologisch einen seit Jahren immer größer werdenden Stellenwert ein. Die Anforderungen an die Materialien und Baustoffe einer Gebäudehülle werden analog dazu immer größer, sowohl was ihren Herstellungsprozess als auch ihre technologischen Fähigkeiten betrifft.
Um die Fachwelt und die interessierte Öffentlichkeit über die aktuellen Entwicklungen auf diesem Gebiet informieren zu können, braucht es einen Ort, ein Gebäude, an dem Forscher und Hersteller ihre neuesten Erkenntnisse und Produktentwicklungen für eine energieeffiziente Gebäudehülle präsentieren können. Dieser Ort, das „Haus der Materialforschung“, soll gleichzeitig auch die Möglichkeit für einen Dialog und Wissensaustausch unter allen Beteiligten bieten, um so die visionären Ziele weiter voranzubringen.
Mit dieser Aufgabenstellung wird in diesem Jahr zum 10. Mal der mit 5.000 € dotierte Egon-Eiermann-Preis für Studierende und Absolventen der Fachrichtung Architektur bundesweit ausgelobt, mit dem Ziel, Architekturstudierenden und jungen Architekten eine Plattform zu bieten, um ihre Entwurfsideen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Die Preisträgerarbeiten werden ausgestellt und veröffentlicht.

Aufgabe
Die Aufgabenstellung mit dem Titel "SMART SKIN" heißt daher, für einen frei wählbaren Ort ein "Haus der Materialforschung" zu entwerfen, dass einerseits Ausstellungsflächen und Konferenzbereiche für Präsentationen und Veranstaltungen vorsieht, andererseits jedoch mit seiner eigenen innovativen, energieeffizienten Gebäudehülle selbst schon Ausstellungsgegenstand ist.
Die Gebäudehülle soll sich nicht nur aus einer Reihe der zahlreichen heute im Bauwesen zur Verfügung stehenden Einzelkomponenten zusammensetzen, mit denen Energie gewinnende Dächer und Energie sparende Fassaden konstruiert werden können. Die Gebäudehülle soll nicht nur , wie heute oft üblich, eine Sammlung technischer Maßnahmen darstellen, die ihren Zweck erfüllen.
Vielmehr soll versucht werden, die technologischen Anforderungen mit den architektonisch-gestalterischen Anforderungen zu einer konzeptionellen Ganzheitlichkeit zu verschmelzen und ein Gebäude mit einer im architektonischen Ausdruck adäquaten "Gebäudehülle der Zukunft" zu entwerfen. Mit SMART SKIN ist nicht nur Technologie gemeint, sondern vielmehr ein innovatives Entwurfskonzept.

Raumprogramm
Das folgende Raumprogramm ist vorgesehen:

  • etwa 3.000 qm Ausstellungsfläche für ständige Ausstellungen und für Themenbereiche für wechselnde Ausstellungen,
  • etwa 1.000 qm Veranstaltungs- und Konferenzbereich,
  • Büros und Nebenräume für Leitung und Mitarbeiter,
  • ein Café, das auch für Passanten zugänglich ist,
  • sanitäre Nebenräume, Abstell- und Archivräume,
  • Technikräume


Die Aufgabenstellung der Bachelorarbeit ist, bis auf Ergänzungen bei den zu erbringenden Leistungen, in vollem Umfang identisch mit der Wettbewerbsauslobung Egon Eiermann Preis 2013, die im Internet unter www.egon-eiermann-preis.de eingesehen und heruntergeladen werden kann.

Geforderte Leistungen für die BA-Arbeit

  • Lageplan M 1:500 mit Umgebung,
  • Grundrisse, Ansichten, Schnitte im M 1:200,
  • Fassadendetail in Ansicht und Schnitt im M 1:20, aus dem die gestalterische Absicht sowie die konstruktive Lösung hervorgehen, verkleinert auf M 1:50,
  • isometrische und perspektivische Darstellungen von außen und innen,
  • Modellfotos,
  • Arbeitsmodelle und Präsentationsmodell, M 1:500
  • kurzer Erläuterungsbericht,
  • Layoutvorgabe analog Wettbewerb: max. 2 Pläne DIN A1.


Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dibelius, Bacherlor-Abschlußarbeit, herausgegeben im Sommersemester 2013