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LBK Low_Budget_Kulturhaus

Das Low_Budget_Kulturhaus ist ein zentral gelegenes öffentliches Informations-, Beratungs- und Veranstaltungshaus der neuen Generation. Es steht allen Bürgern als Dienstleistungszentrum
mit sämtlichen neuen Medien und zusätzlicher persönlicher Beratung zur Verfügung.

Es dient der vollständigen Information für alle Veranstaltungen innerhalb der Stadt aus den Bereichen Kultur, Verkehr, Bildung, Familie und Freizeit. Darüber hinaus dient es dem elektronischen Vorverkauf aller entsprechenden Eintrittskarten hierzu (z.B. Self-Service an Terminals) sowie der persönlichen Beratung und Planung eigener Veranstaltungen innerhalb des Kulturhauses.

In das Kulturhaus zu integrieren sind ein teilbarer Mehrzwecksaal mit max. 500 qm Nutzfläche für Ausstellungen, Veranstaltungen, Events und Feste jeder Art (auch private Anmietungen), sowie eine flexible Gastronomie (Szene-Café / Bar, warme Küche), die auch den Veranstaltungen zur Verfügung steht, einschließlich aller notwendigen Nebenräume.

Ein geeigneter Standort kann selbst gewählt werden. Innerhalb des Stadtgebietes Siegen bietet sich der Scheinerplatz als Standort an. Da der bisher dort ansässige Modemarkt aufgibt, eröffnet sich hier die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Umnutzung und Umgestaltung des Apollo-Theaters die vorhandene städtebauliche Situation neu zu gestalten und aufzuwerten.

Es soll ein Gebäude entwickelt werden, das in möglichst kurzer Zeit und unter besonderer Berücksichtigung eines besonders geringen Kostenbudgets gebaut werden kann. Um diese Ziele zu erreichen, ist der Entwurf von Anfang an in enger Wechselwirkung mit einem baukonstruktiven Konzept zu erarbeiten. Die Minimierung der Kosten sowie eine kurze Bauzeit sind Konzept- und Entwurfsbestandteil. Die zu definierenden baukonstruktiven Grundgedanken sollen gleichberechtigt neben dem gestalterischen Konzept stehen.

Ziel
Es ist ein Gebäude zu entwickeln, das hohen funktionalen und gestalterischen Ansprüchen an die Architektur gerecht wird, das Ausdruck der Zeit, der neuen Kommunikations- und Veranstaltungsmedien und darüber hinaus einer innovativen kostenminimierten Baukonstruktion ist.

Raumprogramm/Funktionen

  • Foyer
    • Bar, Kiosk, Kinderspielbereich, Garderobe, WC´s, Eingang Saal, Pausenbereich für Saal
  • Bereich Info
    • Wartebereich, Sitz- und Lesebereich,
    • Terminals Veranstaltungen,
    • Terminals Verkehr
    • Persönliche Info (Veranstaltungen, Verkehr)
    • Auslagen, Regale, Präsentationen,
    • Ausstellungen, Journale, Bücher ...
  • Bereich Vorverkauf
    • Terminals Veranstaltungen,
    • Terminals Verkehr,
    • Persönliche Planung/Vorverkauf
    • (Veranstaltungen und Verkehr)
    • Warte- und Sitzbereich (s.o.)
  • Mehrzwecksaal
    • teilbar, ca. 500 qm
    • für Vorträge, Ausstellungen, Feste, Konferenzen,Events, Modeschauen, Flohmarkt, Film, Konzerte...
    • Technik Beleuchtung, Belüftung,Film, Akustik, Materiallager, Stuhllager,
    • Umkleiden etc.,
    • Verbindung zu Foyer und Gastronomie
    • Außenraum wünschenswert
  • Gastronomie
    • Bar, Café, Bistro (ganztags geöffnet)
    • Küche, Lager, Sozialräume, WC´s
    • Außenterrasse wünschenswert
    • Anlieferung
  • Haustechnik
    • Heizung, Sanitär, Klima, Elektro,
    • Sicherheitstechnik, Medientechnik
  • Stellplätze nur Kurzparker


Leistungen

Entwurflicher Teil

 

  • Lageplan (Strukturplan) M 1:500 einschl. Umgebung
  • Arbeitsmodell M 1:500 einschl. Umgebung
  • alle Grundrisse einschl. eventueller Untergeschoßebene, M 1:200
  • alle Ansichten (entwurfsabhängig), 1 geeigneter Schnitt , M 1:200
  • Präsentationsmodell M 1:200
  • Skizzenbuch

Baukonstruktiver Teil

 

  • Liste mit Kurzbeschreibungen der vorgesehenen Maßnahmen zur Beeinflussung und Reduzierung der Kosten (Primärkonstruktion, Materialien, Technik, Vorfertigung, Industrieprodukte, Bauablauf, Einbau, etc. )
  • Konstruktiver vertik. Fassadenschnitt M 1:20 über die gesamte Gebäudehöhe sowie dazugehöriger Ansichtsausschnitt, vollständig vermaßt und beschriftet.
    Der Schnitt soll die konstruktiven Leitgedanken zur kurzen Bauzeit sowie zur Kostenminimierung verdeutlichen und ablesbar machen.
  • Kurz-LV eines kleineren Gewerkes nach eigener Wahl.
  • Eigene Kostenrecherche der Hauptpositionen dieses LV´s bei mindestens 3 Handwerksbetrieben und Dokumentation der nachgefragten Preise.


Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dibelius, Diplomthema und großer Entwurf, betreut im Wintersemester 2004/2005