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Interaktiver Stadtraum

Hintergrund:
Minigolfanlagen sind bei schönem Wetter Treffpunkte von Jung und Alt. Bewohner der Stadt aber auch Besucher von Außerhalb spielen, plaudern und amüsieren sich. Auf engstem Raum werden 18 Bahnen nach der Reihe gespielt. Das Ziel des Spiels ist es, den Ball mit Hilfe eines Schlägers mit möglichst wenigen Schlägen in ein Loch zu bewegen. Da es sich bei Minigolf um eine Sportart handelt, bei der keine besonderen Fähigkeiten vorausgesetzt werden, können Personen jeder Altersgruppe gegen bzw. miteinander spielen. 

Die meisten Minigolfanlagen sind an die Stadtzentren angegliedert, befinden sich demnach nicht im Zentrum selbst. Hierbei ist es auffällig, dass sie in den meisten Fällen auf engstem Raum untergebracht sind. Die Anlagen sind meist in einem katastrophalen Zustand und gehen nicht auf die Bedürfnisse der Spieler ein.  
Der Aufbau einer Minigolfanlage ist durch vereinzelte Normen festgelegt. Die Bahnen unterscheiden sich in ihrem Schwierigkeitsgrad durch unterschiedliche Hindernisse. Für die Gestaltung der Bahnen und der Anlage selbst sind fast keine Grenzen gesetzt.

Aufgabe:
Es ist eine Minigolfanlage zu entwerfen, die gestalterisch hochwertig den Bedürfnissen der Spieler nachkommt und den heutigen Zeitgeist vertritt. Vielleicht ist es an der Zeit das Konzept der konzentrierten  Anlagensystematik zu verabschieden und weitläufiger an die Aufgabenstellung heran zu gehen:
Warum macht sich eine Stadt die rundgangartige Spielstruktur nicht zum eigenen Vorteil und bettet das Minigolfspiel in die urbane Struktur ein?
Es könnte ein interaktiver Stadtrundgang entstehen, der spielerisch ( von Bahn zu Bahn ) verschiedene sehenswerte Plätze zeigt, an manchen Orten den Blickwinkel auf die Stadträume verändert und das Bewusstsein für diese erweitert. Angegliedert an die in Reihe geschalteten Spielbahnen könnten erweiternde Aktionen, wie zum Beispiel eine öffentliche Bühne, ein mietbarer Ausstellungsraum und ein Café seinen Platz finden und somit die urbane Struktur bereichern.
18 Stationen, die es ermöglichen, die Stadt zu erleben, zu zeigen, zu gestalten, zu schützen, zu öffnen, mit der Stadt zu kommunizieren und zu spielen, urbane Blicke zu richten und Räume und Horizonte zu erweitern.
 
Leistungen:

  • Lageplan M.: 1:1000
  • Grundrisse, Schnitte, Ansichten M.: 1:100
  • Darstellung eines wesentlichen Teilbereichs M.: 1:50 oder M.: 1:20
  • Räumliche Darstellung
  • Konzepterläuterung: Zeichnung, Collagen, etc.
  • Modelle
  • Darstellung der Freibereiche


Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Exner, Abschlußarbeit, herausgegeben im Wintersemester 2010/2011