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Umstrukturierung und Neugestaltung der Neckaruferpromenade in Heidelberg

Auszug aus dem Pressetext:
Stadt an den Fluß!
Heidelberg größtes Stadtentwicklungsprojekt neben der „Bahnstadt“ nimmt Gestalt an. In den kommenden Jahren möchte die Stadt Heidelberg die Altstadt und den Neckar wieder zusammenführen. Für die Aufenthalts- und Lebensqualität, für die Identität und das Image Heidelbergs ist das Projekt "Stadt an den Fluss" von zentraler Bedeutung. Das Neckarufer soll an vielen Stellen schöner gestaltet werden und zum Verweilen einladen. An möglichst vielen Abschnitten sollen attraktive Fuß- und Radwege angelegt und mit der Stadt vernetzt werden. Die städtebauliche Entwicklung soll im Allgemeinen wie im Konkreten dazu beitragen, dass das Neckarufer als Zielpunkt oder Verbindungslinie eine immer größere Rolle für das Leben in Heidelberg spielt.
Die historische Rückseite wandelt sich zur identitäts- und imagebildende Sauseite.

Neben der primären Wirkung einer Aufwertung des Freiraums liegen weitere Ziele und Wirkungen in

  • einer Stärkung der Wohnfunktion in der Altstadt
  • einer Sicherung der Attraktivität im Städtetourismus (auch im Segment Übernachtungen)
  • einer stärkeren Verteilung von Fußgängerströmen in die nördlichen Altstadtquartiere,
  • einer Belebung der öffentlichen Plätze im Norden der Altstadt,
  • einer Aufwertung des Umfelds wichtiger öffentlicher Einrichtungen (Stadthalle, Universität),
  • der Verbesserung weicher Standortfaktoren in der internationalen Konkurrenz um Stadtbürger, Einrichtungen und Unternehmen.


Ausschreibungstext Competitiononline bzw. homepage Stadt Heidelberg:

Die Stadt Heidelberg führt einen offenen zweiphasigen Ideen- und Realisierungswettbewerb nach GRW 95 für die Umstrukturierung und Neugestaltung des Neckarufers der Heidelberger Altstadt zwischen Bismarckplatz und Karlstor durch. Die erste Bearbeitungsphase wird als städtebaulicher Ideenteil ausgerichtet. Die zweite Bearbeitungsphase erfolgt als freiraumplanerischer Realisierungsteil mit 15-25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Ziel des Wettbewerbs ist die Neugestaltung des Neckarufers im Bereich der Altstadt der Stadt Heidelberg. Das Wettbewerbsgebiet ist ca. 2 km lang und umfasst eine Fläche von ca. 11 ha. Ergebnis des Wettbewerbs soll ein Entwurf für eine Neugestaltung des Raums zwischen Bebauung und Fluss sein. Der Realisierungsteil des Wettbewerbs umfasst die Konkretisierung des Konzepts für zwei Vertiefungsbereiche, den Bereich um die Alte Brücke sowie den Bereich Stadthalle/Jubiläumsplatz.
Unter dem Oberbegriff „Stadt an den Fluss“ verfolgt Heidelberg die gesamtstädtische Strategie einer verbesserten Verknüpfung von Stadt und Fluss. Die Standortqualität einer Stadt am Fluss am Übergang vom Odenwald in den Oberrheingraben soll zukünftig stärker zum Ausdruck kommen. Der Neckar soll als öffentlicher Raum an vielen Stellen erlebbar sein und aufgewertet werden. Uferbegleitend sollen an möglichst vielen Abschnitten attraktive Fuß- und Radwege angelegt werden. Gerade im Bereich der weltberühmten Heidelberger Altstadt ist der Bezug von Stadt und Fluss bis heute durch die Neckaruferstraße (B37) mit ca. 20 000 Fahrzeugen täglich stark gestört. Die Stadt Heidelberg plant, mit einem Tunnel das Neckarufer zwischen Bismarckplatz/ Theodor-Heuss-Brücke und Karlstor von diesem Durchgangsverkehr zu entlasten. Dadurch wird die Chance eröffnet, das Neckarufer vor der Altstadt Heidelbergs als Stadtraum zurück zu gewinnen.


Leistungen:

  • Darstellung des Gesamtkonzepts im Maßstab 1:1000 (Lageplan) sowie
  • Schnitte im Maßstab 1:1000 am Neckarstaden, Jubiläumsplatz, Marstall und Alte Brücke zwischen Haspelgasse und Steingasse
  • prinzipielle Aussagen zum Gestaltungskonzept bei Tag/Nacht.
  • Darstellung der in einem ersten Bauabschnitt bereits vor Fertigstellung des Tunnelbauwerks umsetzbaren Maßnahmen
  • ergänzende freie Darstellungen (Schnitte, Diagramme, Bilder, Visualisierung Tunneleinfahrten), soweit zum Verständnis des Projekt erforderlich
  • Darstellung eines der beiden Vertiefungsbereiche (lt. Auslobung) im Maßstab 1:500 (Lageplan)
  • Ansichten M 1:500 für beide Vertiefungsbereiche
  • mind. 2 Perspektiven zu prägenden Gestaltungselementen, jeweils eine für DEN Vertiefungsbereich
  • Konkretisierung der Gestaltungskonzepte bei Tag und Nacht
  • 2 Modelle M 1:200 als aussagekräftige Querschnittmodelle, max. 25 cm breit, Tiefe entwurfsabhängig jedoch einschließlich Bebauung Stadtkante und Neckar
    • Bereich Jubiläumsplatz
    • Bereich Schlossbrücke und Umfeld

 

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Käppel-Klieber, Abschlußarbeit, herausgegeben im Sommersemester 2010