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SiegenS•Rubens

Siegen erfreut sich wachsender Aufmerksamkeit und steigender Besucherzahlen. Siegerländer, Wittgensteiner, Ruhrpötter, Beneluxer, Europäer und Touristen besuchen die traditionsreiche Klein-Stadt, bewundern deren eigentümlichen Mix aus Bergen, Altstadt, Einfamilien-Häusern, Büro-Hochhäusern, Auto-Hochtrassen, Metall-Walzstrassen, Wald, Ungleich- und Gleichem mehr.

Die tüchtigen Siegener! Unmerklich legen sie nach, der Industriestandort prosperiert, baut Kerngeschäfte aus, erweitert Dienstleistungsangebote, vermarktet und konsolidiert seine vielseitigen Angebote. Siegen wird auch touristisch attraktiv, wächst.
Bewohner und die Stadtplanung ernten die früchte Ihrer Investitionen in kulturelle Bauten und Naherholungsgebiete. Großen Erfolg zeigen die Siegener Regenhalle am Kornmarkt, das integrierte All(t)-Stadt-Leben für Senioren in der Metzgerstrasse.
Junggebliebene und Fremde schätzen das Kultur-Podium zwischen Siegbergstrasse und der alten Stadtmauer - und den Park•Unter•Ober•Stadt. In diesem Klima wächst die Besinnung und Aufmerksamkeit für den berühmtesten Sohn der Stadt: Den Barock-Maler Peter Paul Rubens. Jetzt soll er sichtbar in das kollektive Gedächtnis der Stadt zurückkehren. Die Bürger suchen Ideen, Rubens mit einem exquisiten Museum den gebührenden Ort zu geben, vielleicht dort, wo er 1577 geboren wurde: In der Altstadt.

SiegenS•Rubens ist ein neuer Museumstyp. Zwischen Nikolaikirche und Oberen Schloß, sprichwörtlich auf oder neben den (vorhandenen Keller-) Ruinen des legendären, im 2. Weltkrieg zerstörten Brambacher Hauses, Geburtsstätte Peter Paul Rubens; hier enstehe eine Galerie für Malereien, die sich im Besitz der Stadt befinden.

Das Museum stelle den 8 zum Teil großformatigen Rubens je einen eigenen Ausstellungsraum und zusätzlich je einen kunstgeschichtlichen Archivraum zur Verfügung, der Umstände, Historie, Hintergründe und Inhalte des jeweiligen Gemäldes präsentiert.
Das große Rubenshaus in Antwerpen erhält einen permanenten Ausstellungsraum für Wechselausstellungen. Eine mediale Fassade wird mit Tageslichtprojektionen Beispiele der in aller Welt verstreuten Arbeiten in die Siegener Altstadtraum bringen.
Lehre und Ziel ist, Entwerfen mit gestalterischer, materieller und konstruktiver Tiefe zu entwickeln. Entwurfsgrundlage jeder(s) Entwerferin/ Entwerfers werden ihre/seine individuellen örtlich-kontextuellen Recherchen und ihres/seine Auswahl vorbildlicher Architekturen zum Kontext; darauf aufbauende Konzeptskizzen- und Modelle; daraus entwickelte 2d-Grundriß der horizontalen Organisaion von Innen und Außen, 2d-Schnitte der vertikalen Gebäudestruktur und 2d-Ansichten zur Materialgestaltung von Masse und Öffnung, ihrer Proportionierung; physische Arbeitsmodelle.

Abgabe: 1:1000 Stadt/Lageplan, 1:250 Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Massenmodel, max. zwei 3d Zeichnungen.

Vertr. Prof. Dipl.-Ing. Stöckmann, Abschlußarbeit, herausgegeben im Sommersemester 2011