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Entwicklungsbereich "An Obernau und Sieg" - Bebauungskonzept für das ehemalige Demlergelände in Netphen

Ausgangslage
Die Stadt Netphen zählt ca. 24.500 Einwohner, von denen etwa 25% im Zentralort Nepthen leben. Im Zuge der demografischen Entwicklung hält auch in Netphen der Bevölkerungsverlust an und es wird ein weiterer Rückgang von rund 6% im Jahr 2025 erwartet. Als Auswirkungen der demographischen Entwicklung wird zudem die Zahl der älteren Menschen zu nehmen und so steigt z. B. bis 2025 die Einwohnerzahl der über 75-Jährigen in der Stadt von 880 auf 1900 an.

Als Ziel im städtischen Leitbild von 2012 wird die Stärkung der bestehenden Ortsteile und der Vorrang der Innenentwicklung (z. B. durch Erschließung der Baulücken, Erhalt des Baubestände und Nutzung aufgelassener Flächen) benannt. Die geplante Aufgabe der Gewerbefläche der Firma Demler schafft Potenzial im Anschluss an den alten Ortskern.

Was zeichnet den Zentralort Netphen als Standort für eine Neubebauung aus?

  • Gute Verkehranbindung
  • Drei Kindergärten, zwei Grundschulen, eine Realschule und ein Gymnasium und
  • Sämtliche notwendigen Einkaufsmöglichkeiten sind vorhanden
  • Ärztliche Versorgung mit Allgemeinmedizin, Zahnmedizin und Fachärzten ist sehr gut
  • Nur mäßiges Angebot an Gaststätten
  • Überdurchschnittliches Angebot an Sport- und Kulturtreibenden/ kirchlichen Vereinen
  • Sehr gute Freizeitmöglichkeiten /// insbesondere durch das Angebot an Hallen- und Freibad, Sauna, Eissport, Tennisanlage, Reit- und Minigolfplatz

Der Bearbeitungsbereich liegt südöstlich des Ortes Netphen. Westlich angrenzend befindet sich der Standort eines Altenheimes und eines Kindergartens, nördlich wird der Bereich durch die Wohnbebauung entlang der Lahnstraße begrenzt. Daran schließ der alte Ortskern von Obernetphen mit zwei Kirchen und denkmalgeschützten Fachwerkhäusern im Bereich des Marktplatzes, der in diesem Jahr dorfgerecht umgestaltet wird. Die Sanierung des hier in Rede stehenden Gebietes im Zusammenhang mit dem Bereich „Am Kirchrain“ ist als Handlungsschwerpunkt 4 bereits Gegenstand des integrierten Handlungskonzeptes für den Zentralort Netphen von 2001.

Das Einkaufszentrum mit den verschiedenen Infrastrukturangeboten und den Versorgungs-bereichen liegt in ca. 400 m Entfernung und ist somit sehr gut fußläufig erreichbar.
Südlich des geplanten Geltungsbereiches verläuft die Ortsumgehung L 729, die im Dezember 2008 eröffnet wurde.

Im Rahmen dieses Planfeststellungsverfahrens wurde durch eine lärmtechnische Untersuchung die Notwendigkeit der Errichtung einer Lärmschutzwand entlang der gesamten Umgehungsstraße nachgewiesen. Zum Schutz der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Verkehrsgeräusche wurde die Lärmschutzwand errichtet, um die Einhaltung der Immissionsrichtwerte für die unterschiedlichen schutzwürdigen Nutzungen sicherzustellen.

Der überwiegenden Teil des Areals wird zur Zeit noch gewerblich genutzt. Hier befindet sich das Betriebsgelände eines Spezial-Tiefbauunternehmens mit Büro- und Verwaltungsgebäude aber auch mit Lagerhallen und -flächen. Die Standortverlagerung an einen verkehrlich und räumlich besser ausgestatteten Standort innerhalb des Stadtgebietes von Netphen steht bevor, sodass die Stadt Netphen nunmehr die Gelegenheit nutzen möchte, das innerörtliche Areal einer Umnutzung als Wohnstandort für die unterschiedlichen, zeitgemäßen Wohnformen zuzuführen.
Mit einem Abriss der Gebäude und der Freilegung des Geländes kann im Jahr 2014 gerechnet werden, sodass absehbar mit der Entwicklung der stadteigenen Fläche zu rechnen ist.
Die zeitnahe Nachnutzung dieses Geländes wird angestrebt, da hiermit eine bauliche Nachverdichtung und eine Nutzungsintensivierung im bereits bebauten Bereich im Siedlungsschwerpunkt Netphen in unmittelbarer Nähe aller Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen umgesetzt werden kann.

Der Standort überzeugt durch die zentrale Lage im Ortsteil Netphen und die gute verkehrliche An-bindung an das überörtliche Verkehrsnetz mittels L 729 in Richtung Siegen aber auch nach Hessen und Wittgenstein und das fußläufig erreichbare Einkaufszentrum. Die nächste Haltestelle des ÖPNV liegt ca. 200m vom Plangebiet entfernt.

Das rd. 17.639 m²große Plangebiet wird südlich durch die Umgehungsstraße L 729, nordöstlich durch die Bebauung entlang der Gemeindestraße Lahnstraße, westlich durch die Obernau und südwestlich durch die Sieg begrenzt.
Die Haupterschließung erfolgt über die Lahnstraße, wobei eine untergeordnete PKW-Anbindung weiterhin auch über die bestehende Straße An der Sieg mit Brücke über die Obernau erfolgen kann. Die Lahnstraße hat in diesem Bereich den Ausbauzustand als Anliegerstraße und wird auch weiterhin als Sackgasse bestehen bleiben. Die überörtliche Anbindung erfolgt von der Lahnstraße über die K 32 Brauersdorfer Straße in Richtung Umgehungsstraße.

Durch die Nähe des Areals zum bestehenden Altenheim ist von Seiten des Trägers GSS Interesse bekundet worden, ein weiteres Standbein in Netphen durch die Errichtung eines Demenz-Zentrums zu etablieren. Die internen Abstimmungsprozesse hinsichtlich der weiteren Konkretisierung laufen derzeit noch.

Der Bearbeitungsbereich ist durch die beiden Gewässer Obernau und Sieg begrenzt. Die Sieg ist in dem angrenzenden Bereich im Rahmen der Bachbettverlegung aufgrund der Errichtung der Umge-hungsstraße bereits naturnah umgestaltet worden. Für die Obernau gibt es aus wasserwirtschaftli-cher Sicht Maßnahmenvorschläge, die im Rahmen des „Umsetzungsfahrplans für die Planungseinheit Obere Sieg“ festgestellt wurden und Maßnahmen wie den Rückbau / Umbau eines Querbauwerkes aber auch die Initiierung naturnaher Ufergestaltung vorsehen.

Die genaue Abgrenzung des Bearbeitungsbereiches zu entnehmen. Es sollte eine Gesamtlösung für die 1,76 ha große Fläche aufgezeigt werden, wobei ein erster eigenständiger Realisierungsabschnitt für die 13.836,64 m² große Fläche nachgewiesen werden soll (Abschnitt1: 13.836,64 m² und Abschnitt 2: 3.802,47 m²

Aufgabenstellung
Für das Planungsgebiet soll ein städtebauliches Konzept für Wohnnutzung und für ein Demenz-Zentrum erstellt werden, welches neben dem Bebauungskonzept eine qualitätsvolle Freiraument-wicklung und eine Einbindung in das angrenzende Quartier berücksichtigt.

Es bestehen konkrete Absichten für die Errichtung eines „Demenz-Zentrums“ als Erweiterung
des bestehenden, westlich gelegenen Altenheims. Für dieses Zentrum ist der südliche Bereich des Planungsgebietes entlang der Lärmschutzwand geplant. Im Rahmen der Bachelorarbeit ist dieser Standort offen, sondern das Zentrum soll in das städtebauliche Gesamtkonzept gut integriert sein.
Als Flächeninanspruchnahme für das Demenz-Zentrum sind ca. 4.000 m² (ca. 2.250 m² bebaute Flä-che und 1.750 m² gestaltete Außenanlage) vorgesehen (d. h. ca. 1/3 der Fläche im 1. BA). Der Bedarf ist groß und derzeit fehlen Angebote in Region. Das neue Angebot soll etwa 45 bis 50 Plätze für mittel und schwer Demenzkranke (mit Weglauftendenz) vorsehen. Derzeit ist eine nur eingeschossige Bauweise angedacht, auch dies bleibt für die Bachelorarbeit offen und soll überprüft werden

Es soll ein Wohnungsangebot für Mietwohnungen und Eigentumswohnungen mit einem qualitätsvollen Freiraum der Wohnungen als auch der öffentlichen Räume geschaffen werden. Es sind unterschiedliche Wohnungsgrößen vorzusehen und es sollten Angebote für Familien, junge Menschen, “Wohnungseinsteiger“, ältere Menschen, die ihr Einfamilienhaus im Dorf aufgeben etc. entstehen.
    
Leistungen
  • Darstellung und Ableitung der Ziele des städtebaulichen Konzeptes und der Anbindung des Planungsgebietes an die Umgebung
  • Städtebauliches Konzept/ Lageplan mit Darstellung der Erschließung incl. Parken, der Nutzungen, der Bebauungsstruktur sowie der Grün- und Freiraumplanung
  • Grundrisse, Ansichten und Schnitte in M 1:200 für einen ausgewählten Entwurfsbereich nach Ab-sprache
  • Darstellung eines Details aus den Bereichen Städtebau oder Bauentwurf nach Absprache
  • Städtebauliches Modell in M 1:500 und Entwurfsmodell in M 1:200

 

 

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Schröteler-von Brandt, Bacherlor-Abschlußarbeit, herausgegeben im Sommersemester 2013

  • Gute Verkehranbindung
  • Drei Kindergärten, zwei Grundschulen, eine Realschule und ein Gymnasium und
  • Sämtliche notwendigen Einkaufsmöglichkeiten sind vorhanden
  • Ärztliche Versorgung mit Allgemeinmedizin, Zahnmedizin und Fachärzten ist sehr gut
  • Nur mäßiges Angebot an Gaststätten
  • Überdurchschnittliches Angebot an Sport- und Kulturtreibenden/ kirchlichen Vereinen
  • Sehr gute Freizeitmöglichkeiten /// insbesondere durch das Angebot an Hallen- und Freibad, Sauna, Eissport, Tennisanlage, Reit- und Minigolfplatz

Der Bearbeitungsbereich liegt südöstlich des Ortes Netphen. Westlich angrenzend befindet sich der Standort eines Altenheimes und eines Kindergartens, nördlich wird der Bereich durch die Wohnbebauung entlang der Lahnstraße begrenzt. Daran schließ der alte Ortskern von Obernetphen mit zwei Kirchen und denkmalgeschützten Fachwerkhäusern im Bereich des Marktplatzes, der in diesem Jahr dorfgerecht umgestaltet wird. Die Sanierung des hier in Rede stehenden Gebietes im Zusammenhang mit dem Bereich „Am Kirchrain“ ist als Handlungsschwerpunkt 4 bereits Gegenstand des integrierten Handlungskonzeptes für den Zentralort Netphen von 2001.

Das Einkaufszentrum mit den verschiedenen Infrastrukturangeboten und den Versorgungs-bereichen liegt in ca. 400 m Entfernung und ist somit sehr gut fußläufig erreichbar.
Südlich des geplanten Geltungsbereiches verläuft die Ortsumgehung L 729, die im Dezember 2008 eröffnet wurde.

Im Rahmen dieses Planfeststellungsverfahrens wurde durch eine lärmtechnische Untersuchung die Notwendigkeit der Errichtung einer Lärmschutzwand entlang der gesamten Umgehungsstraße nachgewiesen. Zum Schutz der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Verkehrsgeräusche wurde die Lärmschutzwand errichtet, um die Einhaltung der Immissionsrichtwerte für die unterschiedlichen schutzwürdigen Nutzungen sicherzustellen.

Der überwiegenden Teil des Areals wird zur Zeit noch gewerblich genutzt. Hier befindet sich das Betriebsgelände eines Spezial-Tiefbauunternehmens mit Büro- und Verwaltungsgebäude aber auch mit Lagerhallen und -flächen. Die Standortverlagerung an einen verkehrlich und räumlich besser ausgestatteten Standort innerhalb des Stadtgebietes von Netphen steht bevor, sodass die Stadt Netphen nunmehr die Gelegenheit nutzen möchte, das innerörtliche Areal einer Umnutzung als Wohnstandort für die unterschiedlichen, zeitgemäßen Wohnformen zuzuführen.
Mit einem Abriss der Gebäude und der Freilegung des Geländes kann im Jahr 2014 gerechnet werden, sodass absehbar mit der Entwicklung der stadteigenen Fläche zu rechnen ist.
Die zeitnahe Nachnutzung dieses Geländes wird angestrebt, da hiermit eine bauliche Nachverdichtung und eine Nutzungsintensivierung im bereits bebauten Bereich im Siedlungsschwerpunkt Netphen in unmittelbarer Nähe aller Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen umgesetzt werden kann.

Der Standort überzeugt durch die zentrale Lage im Ortsteil Netphen und die gute verkehrliche An-bindung an das überörtliche Verkehrsnetz mittels L 729 in Richtung Siegen aber auch nach Hessen und Wittgenstein und das fußläufig erreichbare Einkaufszentrum. Die nächste Haltestelle des ÖPNV liegt ca. 200m vom Plangebiet entfernt.

Das rd. 17.639 m²große Plangebiet wird südlich durch die Umgehungsstraße L 729, nordöstlich durch die Bebauung entlang der Gemeindestraße Lahnstraße, westlich durch die Obernau und südwestlich durch die Sieg begrenzt.
Die Haupterschließung erfolgt über die Lahnstraße, wobei eine untergeordnete PKW-Anbindung weiterhin auch über die bestehende Straße An der Sieg mit Brücke über die Obernau erfolgen kann. Die Lahnstraße hat in diesem Bereich den Ausbauzustand als Anliegerstraße und wird auch weiterhin als Sackgasse bestehen bleiben. Die überörtliche Anbindung erfolgt von der Lahnstraße über die K 32 Brauersdorfer Straße in Richtung Umgehungsstraße.

Durch die Nähe des Areals zum bestehenden Altenheim ist von Seiten des Trägers GSS Interesse bekundet worden, ein weiteres Standbein in Netphen durch die Errichtung eines Demenz-Zentrums zu etablieren. Die internen Abstimmungsprozesse hinsichtlich der weiteren Konkretisierung laufen derzeit noch.

Der Bearbeitungsbereich ist durch die beiden Gewässer Obernau und Sieg begrenzt. Die Sieg ist in dem angrenzenden Bereich im Rahmen der Bachbettverlegung aufgrund der Errichtung der Umge-hungsstraße bereits naturnah umgestaltet worden. Für die Obernau gibt es aus wasserwirtschaftli-cher Sicht Maßnahmenvorschläge, die im Rahmen des „Umsetzungsfahrplans für die Planungseinheit Obere Sieg“ festgestellt wurden und Maßnahmen wie den Rückbau / Umbau eines Querbauwerkes aber auch die Initiierung naturnaher Ufergestaltung vorsehen.

Die genaue Abgrenzung des Bearbeitungsbereiches zu entnehmen. Es sollte eine Gesamtlösung für die 1,76 ha große Fläche aufgezeigt werden, wobei ein erster eigenständiger Realisierungsabschnitt für die 13.836,64 m² große Fläche nachgewiesen werden soll (Abschnitt1: 13.836,64 m² und Abschnitt 2: 3.802,47 m²

Aufgabenstellung
Für das Planungsgebiet soll ein städtebauliches Konzept für Wohnnutzung und für ein Demenz-Zentrum erstellt werden, welches neben dem Bebauungskonzept eine qualitätsvolle Freiraument-wicklung und eine Einbindung in das angrenzende Quartier berücksichtigt.

Es bestehen konkrete Absichten für die Errichtung eines „Demenz-Zentrums“ als Erweiterung
des bestehenden, westlich gelegenen Altenheims. Für dieses Zentrum ist der südliche Bereich des Planungsgebietes entlang der Lärmschutzwand geplant. Im Rahmen der Bachelorarbeit ist dieser Standort offen, sondern das Zentrum soll in das städtebauliche Gesamtkonzept gut integriert sein.
Als Flächeninanspruchnahme für das Demenz-Zentrum sind ca. 4.000 m² (ca. 2.250 m² bebaute Flä-che und 1.750 m² gestaltete Außenanlage) vorgesehen (d. h. ca. 1/3 der Fläche im 1. BA). Der Bedarf ist groß und derzeit fehlen Angebote in Region. Das neue Angebot soll etwa 45 bis 50 Plätze für mittel und schwer Demenzkranke (mit Weglauftendenz) vorsehen. Derzeit ist eine nur eingeschossige Bauweise angedacht, auch dies bleibt für die Bachelorarbeit offen und soll überprüft werden

Es soll ein Wohnungsangebot für Mietwohnungen und Eigentumswohnungen mit einem qualitätsvollen Freiraum der Wohnungen als auch der öffentlichen Räume geschaffen werden. Es sind unterschiedliche Wohnungsgrößen vorzusehen und es sollten Angebote für Familien, junge Menschen, “Wohnungseinsteiger“, ältere Menschen, die ihr Einfamilienhaus im Dorf aufgeben etc. entstehen.
    
Leistungen
  • Darstellung und Ableitung der Ziele des städtebaulichen Konzeptes und der Anbindung des Planungsgebietes an die Umgebung
  • Städtebauliches Konzept/ Lageplan mit Darstellung der Erschließung incl. Parken, der Nutzungen, der Bebauungsstruktur sowie der Grün- und Freiraumplanung
  • Grundrisse, Ansichten und Schnitte in M 1:200 für einen ausgewählten Entwurfsbereich nach Ab-sprache
  • Darstellung eines Details aus den Bereichen Städtebau oder Bauentwurf nach Absprache
  • Städtebauliches Modell in M 1:500 und Entwurfsmodell in M 1:200

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Schröteler-von Brandt, Bacherlor-Abschlußarbeit, herausgegeben im Sommersemester 2013