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Stadteingang Bilk

Städtebauliche Neuordnung zwischen Völklinger und Volmerswerther Straße

Ausgangslage:

Das rund 6 Hektar große Plangebiet befindet sich im Stadtbezirk Bilk und stellt sich als Übergangsbereich von dem geschlossenen, innerstädtischen Stadtgefüge zum Freiraum der Rheinaue dar. Es ist damit in städtebaulich sehr unterschiedlich geprägte Bereiche eingebunden. Nördlich des Plangebiets befindet sich ein Berufsschulzentrum „Gewerbeförderungsanstalt“ (Auf´m Tetenberg). Östlich grenzt eine offene, meist zweigeschossige Wohnbebauung an (Volmerswerther Straße); östlich davon wird ein ehemaliger Friedhof als öffentliche Grünfläche genutzt.

Die Bereiche südlich und westlich des Plangebiets sind vorwiegend freiräumlich genutzt. Hoch belastete Hauptverkehrsstraßen (Südring und Völklinger Straße) trennen das Plangebiet von diesen Freiräumen. Als vierreihige Allee stellt die Völklinger Straße eine wichtige städtebauliche Achse dar, sie führt auf den Nordeingang des Südfriedhofs. Im Kreuzungsbereich Volmerswerther Straße – Südring befinden sich gemischte Nutzungsstrukturen.

Das Plangebiet selbst wird vorwiegend landwirtschaftlich sowie als private Gartenfläche genutzt. In der nördlichen Teilhälfte befinden sich Gewächshäuser. Der Randstreifen entlang der Völklinger Straße dient als Präsentationsfläche für Wohnwagen sowie als Lagerplatz für Straßenbaumaterialien.

Aufgabenstellung:

Das Plangebiet soll unter Beachtung der nachstehenden Punkte städtebaulich neu geordnet werden:

Gliederung in Teilräume

Die aufgezeigte Einbindungssituation erfordert eine Gliederung des Plangebiets in Teilräume. Innerhalb dieser Teilräume gilt es unterschiedliche Nutzungs- und Bebauungsstrukturen zu entwickeln. Entlang des Südrings und der Völklinger Straße sind aufgrund der Lärmimmissionen Büronutzungen zu etablieren.

Der Nordteil des Plangebiets bleibt der Berufsschule als Erweiterungsfläche vorbehalten.

Im inneren Bereich des Plangebiets sind Wohnnutzungen mit unterschiedlichen Verdichtungsgraden (Geschosswohnungsbau, Eigenheime) zu entwickeln. Freistehende Einfamilienhäuser sind nicht erwünscht. Teilbereiche können mit Sonderwohnformen belegt werden.

Erschließung

Straßenverkehrlich ist das Plangebiet an den Südring anzuschließen. Dazu ist die Betriebszufahrt der Fa. ATU entsprechend leistungsfähig auszubauen. Der Südring ist von Grundstückszufahrten freizuhalten.

Die Bedburger Straße kann im westlichen Teilstück überplant werden, im östlichen Teilstück behält sie ihre Erschließungsfunktion für die anliegenden Gebäude. Darüber hinaus kann die Bedburger Straße mit keinen zusätzlichen Verkehren belegt werden; lediglich Fuß- und Radwege können hier angebunden werden. Auch der unbefestigte Weg, der nördlich der Bedburger Straße an die Volmerswerther Straße anbindet, kann lediglich zur Aufnahme von Fuß- und Radwege dienen.

Die Völklinger Straße, bzw. deren östlicher Bypass, kann angebaut werden. Jedoch ist zu berücksichtigen, dass sie als Einrichtungsverkehr (von Süden nach Norden) geführt wird.

An die Straße „Auf´m Tetelberg“ kann straßenverkehrlicher angeschlossen werden.

Optional kann im Verlauf der vorhandenen Straßenbahnlinie eine neue Haltestelle etabliert werden. Die fußläufige Querungen der Völklinger Straße ist jedoch nur bei Einrichtung einer lichtsignalgesicherten Furt oder einer höhenfreien Kreuzung möglich.

Freiräumliche Vernetzung

Das Plangebiet soll mit den Freiräumen der westlich gelegenen Rheinaue sowie des östlich der Volmerswerther Straße befindlichen Grünfläche vernetzt werden. In diesem Sinne sind ein gliedernder Grünzug sowie attraktive Fußwegeverbindungen zu etablieren.

Bebauungsstruktur

Entlang des Südrings und der Völklinger Straße ist aufgrund der Lärmbelastungen eine geschlossene, mindestens viergeschossige Bebauung vorzusehen. Für das restliche Plangebiet gibt es keine konkreten Vorgaben bezüglich der Gebäudehöhen. Leitziel ist die maßstäbliche Einfügung der Bebauung in die Umgebung.

Erhalt der Frischluftschneise

Das Plangebiet liegt im Bereich einer Frischluftschneise (Hauptwindrichtung Süd-Ost). Deshalb sind die stadtklimatischen Belange zu berücksichtigen.

 

Leistungen:


Zusammenfassende Analyse und Bewertung der Ausgangssituation

Strukturkonzept 1:5.000/1:2.500

  • Baustruktur
  • Nutzungskonzept
  • Verkehrliche Einbindung, Erschließungskonzept
  • Freiräumliche Einbindung, Freiraumkonzept


Städtebaulicher Entwurf

  • Lageplan 1:1.000
  • Geländeschnitte 1:500

Detailausschnitte 1:500 (nach Absprache)

  • Typische Bebauungs- und Nutzungssituation
    (u. a. Darstellung der Grundrissstruktur)
  • Öffentlicher Raum
  • Sonstige Darstellungen zur Illustration der Entwurfsideen (z. B. räumliche Skizzen)


Städtebauliches Modell 1:1.000


Univ.-Prof. Dr.-Ing. Schröteler-von Brandt, Diplom-/Bachelorthema, betreut im Sommersemester 2008