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Neuordnungskonzept für das Degussa-Gelände in Bonn-Beuel

Für das ca. 9 ha große Betriebsgelände der Firma Degussa in Bonn-Beuel wird mittel- bis langfristig eine Nachfolgenutzung gesucht. Das Gelände liegt relativ nahe zum Zentrum von Beuel. Die Nachfolgenutzungen sind derzeit noch offen und der städtebauliche Entwurf soll als „Probeentwurf“ eine mögliche Gebietsentwicklung aufzeigen und die Chancen und Probleme bei der Integration der Fläche in das Stadtquartier liefern.

Die Formulierung eines Nutzungsprogramms ist Bestandteil der Aufgabenstellung. Möglich sind Wohnnutzungen in Form von städtischen, verdichteten Wohnungen verschiedener Eigentumsformen, Mietwohnungen als auch neue städtische Wohnformen (z.B. Generationenwohnen), hochwertige gewerbliche Nutzungen und / oder Dienstleistungen, eine Veranstaltungshalle für den Stadtteil, Grünflächen etc. Die Ansiedlung weiterer Einzelhandelsbetriebe im Stadtteil wird ausgeschlossen.

Bei der Entwicklung des Nutzungskonzepts sind die für das Gelände bestehenden Planungsrestriktionen zu beachten: Zum einen muss von einer Lärmbelastung durch die Bahnstrecke ausgegangen werden und zum anderen ist mit Altlasten durch die industrielle Vornutzung zu rechnen. Weitere Hinweise werden beim Einführungskolloquium gegeben. Die vorhandenen Betriebsgebäude werden im wesentlichen nicht weiter genutzt: zwei kleinere denkmalwerte „Villen“ und das gebietsprägende Verwaltungsgebäude sollen bzw. können erhalten und umgenutzt werden.
Die Aufgabe des Betriebsstandortes bzw. von Teilbereichen ist derzeit nicht absehbar; ggf. ist auch die Teilaufgabe von Gebietsabschnitten möglich. Ein Stufenkonzept für die Realisierung ist somit wünschenswert.

Zu Beginn der Bearbeitung findet ein Einführungskolloquium vor Ort zusammen mit der Stadt Bonn und der Firma Degussa statt, die großes Interesse an dem Kooperationsprojekt mit der Universität Siegen signalisiert haben.

Leistungen:

 

  • Analyse des Umfeldes des Planungsgebietes und Bewertung seiner Lage und der An- und Einbindung in den Stadtteil / Stärken- und Schwächen - Profil
  • Erstellung eines Nutzungskonzeptes
  • Rahmenkonzept als Strukturkonzept im M 1:2.000 / M 1:2.500 für ein erweitertes Planungsgebiet
  • Städtebaulicher Entwurf für das engere Planungsgebiet im M 1:1.000
  • Darstellung von Planausschnitten zur Verdeutlichung der städtebaulichen Leitidee im M 1:500 nach Absprache
  • Modell M 1:1.000 / M 1:500


Univ.-Prof. Dr.-Ing. Schröteler-von Brandt, Diplomthema, herausgegeben im WS0607