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Katalog der UB Siegen

Grundlagen der Gestaltung und Gestaltungstheorie

  • Götz Stöckmann, Prof. Dipl.-Ing. Architekt
  • Marcus Heider, Dipl.-Ing. Architekt BDA
  • Martin Schäpers, Dipl.-Ing Architekt

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Unsere Ideen vom auseinander strebenden Universum gleich wie vom unendlich kleinen Subatomaren - mit uns Menschen selbst maßstäblich maßgebend zwischendrin - korrelieren in unserer Wahrnehmung wissenschaftlich erkennend und sinnlich bereichernd. Dunkle Leere und lichter Raum gestalten unseren Tag und unsere Nacht, geben uns Lebensrhythmen, machen unsere Raum - Zeit.

Eben weil Architekten mit dem Licht - Raum eines fernen Außen das helle Innen unserer Gebäude entwerfen, studieren wir in unseren akademischen Ausbildungen auch den rätselhaften Partikel - Welle - Dualismus, wohl wissend um das experimentum crucis, den berühmten Newtonschen Experiment zur Heterogenität des weißen Sonnenlichts. In diesen tatsächlich ursächlichen Fragen berühren wir natürlich unser menschliches Selbst; erlebt im lustvollen Dualismus von Körper und Geist.
Architektur ist zuerst sinnliche Wahrnehmung. Für ihre lichten Sphären analysiert die Gestaltungstheorie unsere human gestalterische Kultivierung von Gebäuden, Stadt und Landschaft. Wir studieren die Motive dieser Kultivierung, ihre Funktionen wie ihr künstlerisches Wollen. Wir theoretisieren und strukturieren ihre Grundlagen und Erkenntnisse. Wir trainieren erste ästhetische Praxis bildnerisch im Zeichnen, Färben  und Modellieren, erkennen Architektur als eine eigene Gattung innerhalb der Künste.