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Forschungsprojekt 2

BBSR

 

Entwicklung von Verbundgläsern aus innovativem Dünnglas und Polycarbonat

In dem Forschungsprojekt mit ultradünnen und dünnen Gläsern werden neuartige Glas-Polycarbonat-Verbundtafeln entwickelt. Diese Verbundtafeln weisen durch die Kombination von zwei unterschiedlichen Materialien wesentlich leistungs- und anpassungsfähigere Eigenschaften auf als übliche Verbundgläser.

Der Verbund von dünnen Gläsern mit Polycarbonat erweitert das Anwendungsspektrum von Verglasungen mit sicherheitsrelevanten Anforderungen. Im Vergleich zu herkömmlichen Glas-Verbunden sind die Verbundtafeln dünner und leichter bei ansonsten vergleichbaren Eigenschaften. Die geringere Wärmeleitfähigkeit von Polycarbonat im Vergleich zu Glas verbessert den Wärmedurchgangskoeffizienten der gesamten Verglasung. Im Bereich der Isoliergläser erschließen sich dadurch besonders interessante Anwendungen.

Die Beschichtung von Polycarbonattafeln mit ultradünnen Gläsern verbindet die Vorteile der einfachen Verformbarkeit von Kunststoffen mit der widerstandsfähigen Oberfläche von Glas. Eine ausreichende Resttragfähigkeit wird durch die systeminhärente Redundanz gewährleistet. Dadurch ist die Erschließung neuer Anwendungsgebiete, besonders in der vertikalen und horizontalen Gebäudehülle, möglich.   

Projektträger: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn
Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit, Berlin
Laufzeit: 01/2016 bis 12/2017

Projektpartner: SiLATEC Sicherheits- und Laminatglastechnik GmbH, Gelting
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thorsten Weimar
Projektbearbeiter: M.Sc. Sebastian Andrés-López