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Architektur- und Stadtsoziologie

Das Lehrgebiet Architektur- und Stadtsoziologie befasst sich aus soziologischer, planungstheoretischer und pädagogischer Sicht mit Architektur und Stadtgesellschaft. Das bedeutet, dass zunächst grundlegende Theorien zu den Konzepten Raum, Sozialraum und Planungstheorie vermittelt werden. Darauf aufbauend werden architektursoziologische und sozialpädagogische Theorien zur Raumwahrnehmung und Raumaneignung thematisiert. Außerdem stehen die historischen Anfänge stadtsoziologischer Theorieformung im Mittelpunkt, sowie die vielfältigen Beziehungen zwischen sozialen Gruppen, Stadtraum und kleinstädtischen Räumen. Dazu gehört auch die Vermittlung von planungstheoretischen Grundlagen, die sich prozesshaft gestalten und nicht nur auf Steuerung, sondern auch auf Partizipation und Inklusion ausgerichtet sind. 

Das Lehrgebiet Architektur- und Stadtsoziologie wird durch das Lehrgebiet Räumliche Entwicklung und Inklusion ergänzt. Beide Lehrgebiete befinden sich an der Schnittstelle zweier Departments der Fakultät II: Architektur und Erziehungswissenschaften / Psychologie und werden von JProf. Dr. Dipl.-Ing. Sabine Meier vertreten.  

 

Vorlesung, Wahlmodule im Bachelor- und Masterstudiengang und schriftliche Arbeiten:

Neben der Vermittlung von theoretischen Grundlagen der Architektur- und Stadtsoziologie in der Vorlesung im 2. Semester, bieten die Wahlmodule des Lehrgebietes die Möglichkeit verschiedene Themen zu vertiefen, sowohl im Bachelorstudiengang als auch im Masterstudiengang Planen und Bauen im Bestand (und Master BISO). Die Wahlmodule sind interdisziplinär angelegt, sodass Studierende der Architektur und der Sozialpädagogik daran teilnehmen können.

 

# 001 Schriftliche, wissenschaftliche Arbeiten

1_Jan_Gehl

Außerdem können in diesem Lehrgebiet schriftliche Arbeiten verfasst werden. Die Themen werden von mir vorgeschlagen oder gemeinsam erarbeitet. Die Themen richten sich grundsätzlich auf das Wechselverhältnis zwischen Planung und der Komplexität des sozialen Lebens in Quartieren oder öffentlichen Räumen in Stadt und Land.

Bestandteile Standardhausarbeit

Ausführliche Hilfestellung zum Verfassen sozialwissenschaftlicher Texte

Formale Unterstützung erhalten Masterstudierende in der Lehrveranstaltung ´Zum wissenschaftlichen Arbeiten´ von Prof. Dr. Petra Lohmann; Raum PB A 121, immer mittwochs, 12:15 - 13:45 Uhr, jedoch ist Anmeldung erwünscht: lohmann@architektur.uni-siegen.de

 

  

 

 

  

 

2_Frau_Luftballons

# 002 Wahlmodule zum Thema Sozialraum betrachten verschiedene theoretische Perspektiven auf Raumformen wie Territorialisierung, Place-Making, Networking und Scaling näher. Anhand konkreter Sozialräume wie Quartier, Einrichtungsräume, öffentliche Räume oder Strafanstalten werden diese Raumformen diskutiert und ihre Dynamiken kritisch reflektiert. Außerdem werden Theorien zur Raumaneignung und zur Bedeutung des Raumes für Teilhabe und Sozialisation vertieft diskutiert.

 

 

  

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# 003 Wahlmodule zum Thema Öffentliche Räume, Diversität und soziale Inklusion behandeln die Bedeutung öffentlicher Räume in Land und Stadt für Bewohner_innen, Besucher_innen oder wohnungslose Menschen sowie für die Profession der Sozialen Arbeit und der Stadtplanung. Es werden verschiedene Akteure in den Blick genommen, die durch Eigentum, Grundbesitz oder Gewohnheitsrechte die Planung, Einrichtung und Nutzung öffentlicher Räume beeinflussen. Grundlage bilden Theorien zur gesellschaftlichen In-/Exklusion und zum Umgang mit Diversität in öffentlichen Räumen und im Quartier.

 

   

4_Jan_Gehl

# 004 Wahlmodule zu Sozialraumanalysen richten sich auf die empirische Datenerhebung in unterschiedlichen Sozialräumen, wie Wohn- und Mischquartieren oder öffentlichen Räumen. Hier werden u.a. die theoretischen Grundlagen des Symbolischen Interaktionismus vermittelt. Konkrete Räume werden während des Semesters beobachtet und auf unterschiedliche Weise kartiert. Ethnografische Methoden wie die Erstellung von subjektiven/narrativen Landkarten und teilnehmende Beobachtung stehen im Mittelpunkt.