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Erweiterungsbau für das Bodemuseum in Berlin

Thema
In Berlin soll in unmittelbarer Nähe zur Museumsinsel ein Erweiterungsbau für das bestehende Bode-Museum entworfen werden. Der Erweiterungsbau ist notwendig, um die Sammlungen alter Meister im Kulturforum und im Bodemuseum an zentraler Stelle zusammenzuführen. Der Erweiterungsbau des Bode-Museums soll Teile einer der größten Sammlungen an Malerei und Skulpturen beherbergen und gleichzeitig einen neuen architektonischen Akzent unmittelbar an der Museumsinselbebauung setzen. Dieses besonders reizvolle Thema auf einem Grundstück im historischen Kern Berlins ist die Basis des diesjährigen Xella Studentenwettbewerbs, der in diesen Tagen ausgelobt wird.
Das Museum soll dabei nicht mehr nur der Aufbewahrung von Kunst dienen, sondern ist zugleich immer mehr eine Event-Location, ein Ort für Vorträge und Lesungen, Theateraufführungen und Konzerte, Preisverleihungen und große Feste. Die Erwartungen der Museumsbesucher haben sich verändert, die Anforderungen an die Architektur eines Museumsneubaus als architektonische Herausforderung sind gestiegen. Das Museum spielt heute eine wichtige Rolle für den Tourismus einer Stadt, manchmal einer ganzen Region.
Die Berliner Museumsinsel ist heute bereits einer der meistbesuchten und bedeutendsten Museumskomplexe der Welt mit großer touristischer Anziehungskraft.

Aufgabe
Der Masterplan Museumsinsel ist das Ergebnis eines 1993 ausgelobten Architekturwettbewerbs. Auf dieser Basis beruht das Konzept der zum Teil bereits erfolgten Sanierungen, Umbauten und Zusammenführungen. Für die Verwirklichung des Museumsinselmasterplans ist der Ausbau des benachbarten Museums-Höfebereichs notwendig. In diesem Bereich liegt auch das vorgesehene Wettbewerbsgrundstück. Für die Entwicklung der Museumshöfe gab es 2005 einen städtebaulichen Ideenwettbewerb und 2007 einen Realisierungswettbewerb für den nördlichen Teil. Auch für den Erweiterungsbau des Bode-Museums im südöstlichen Bereich ist mittelfristig ein Realisierungswettbewerb geplant, der jedoch erst nach Abschluss aller Bauarbeiten auf der Museumsinsel erfolgen wird. Die zur Zeit dort vorhandene Kaserne dient derzeit der Bauleitung und wird später abgerissen.
Die geplante Erweiterung des Bode-Museums soll bewusst eine eigenständige Architektursprache zeigen und eine weitere Attraktion darstellen.
Das Programm des Erweiterungsbaus lässt sich in 3 Bereiche gliedern:
  1. Neue Ausstellungsräume
  2. Nebenräume (Verwaltung, Werkstätten, Depots, Lager)
  3. Das Museum als "place to be" (events, Bühne, Eröffnungen, Musik, Empfänge...) für neue Publikumsgruppen und neue Einnahmequellen.

Insbesondere zu Punkt 3 werden neue Ideen für attraktive Nutzungsmöglichkeiten und deren räumliche Voraussetzungen gesucht, insbesondere in Verbindung mit dem neu geplanten Vorplatz.


Raumprogramm und Konstruktion
Die Aufgabenstellung ist in vollem Umfang identisch mit dem 7. Xella-Studentenwettbewerb 2009/2010. Die Auslobungsunterlagen können im Internet unter www.xella.de (Studentenwettbewerb) abgerufen und heruntergeladen werden. Für die Aufgabe wird in den Wettbewerbsunterlagen ein Raumprogramm als realistischeLeitlinie vorgegeben, jedoch überwiegend ohne Flächenangaben. Neben der Erfüllung der funktionalen Anforderungen wird großer Wert gelegt auf eine durchdachte Baukonstruktion sowie stimmige Konzepte für Erschließung, Belichtung, Ökologie und Energietechnik. Der Innovationscharakter und die Suche nach kreativen gestalterischen Lösungen stehen
jedoch grundsätzlich im Vordergrund. Ein überzeugender Leitgedanke in Verbindung mit dessen klarer und ansprechender Darstellung stehen bei der Beurteilung an erster Stelle.


Leistungen

  • Lageplan M 1:500 einschl. Umgebung,
  • Arbeitsmodelle M 1:500 (oder größer je nach Konzept) einschl. Umgebung,
  • Grundrisse einschl. Untergeschossebene M 1:200,
  • Ansichten M 1:200,
  • mind. 2 räumlich aussagefähige Vertikalschnitte M 1:200,
  • mind. 2 baukonstruktive/bauphysikalische Details,
  • mind. 3 Perspektiven, Visualisierungen, Collagen,
  • erläuternde Zeichnungen und Schaubilder,
  • Erläuterungsbericht 1 Seite A4.
  • insgesamt max. 4 Blätter A0 im Querformat

Achten Sie auf eine hohe Layout- und Darstellungsqualität. Die Darstellungsform ist frei und sollte zum schnellen Verständnis des Entwurfes beitragen.


Verfahren und Termine

  • Jede Hochschule darf sich mit max. 5 Arbeiten beteiligen. Zur Auswahl der Arbeiten findet im Februar 2010 eine fachbereichsinterne Jury-Sitzung statt. Die Entscheidung der Jury ist bindend und nicht anfechtbar.
  • Vorbesprechung voraussichtlich Mi., den 28.10.2009 (siehe Aushang).
  • Am 8./9. November 2009 findet ein Rückfragenkolloquium in Berlin statt, bei dem sich eine gute Gelegenheit zur Grundstücksbesichtigung bieten wird.
  • Verbindliche Abgabe gem. Mitteilung des Prüfungsamtes.

 

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Thomas Dibelius, Bachelorarbeit, herausgegeben im Wintersemester 09/10