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Wohnbrücke für Duisburg

Thema
In Duisburg soll eine ca. 800 m lange Wohnbrücke über den Rhein gespannt werden.
Sie soll den in den nächsten Jahren geplanten Rheinpark auf der Ostseite des Rheins mit dem westlich gegenüberliegenden Stadtteil Rheinhausen verbinden. Die Brücke soll nicht nur eine angenehme fußläufige Verbindung zwischen dem erweiterten Stadtgebiet und dem Rheinvorland darstellen, sondern soll als zukünftiger Lebensmittelpunkt für viele Menschen hohe Aufenthalts- und Wohnqualitäten, vergleichbar mit einem funktionierenden Stadtteil, für alle Wohnformen und Außenbereiche aufweisen.
Eine Wohnbrücke über den Rhein bedeutet eine Auseinandersetzung mit neuen Wegen des Wohnens und Lebens. Ziel der Duisburger Stadtplanung im Rahmen eines notwendigen Strukturwandels ist die Steigerung der innerstädtischen Aufenthaltsqualität, die Anbindung der Stadt an den Rhein ("Duisburg am Wasser") und die Intensivierung der Möglichkeiten des Wohnens und der Erholung am Wasser.


Aufgabe
Auf der Brücke sollen attraktive Wohneinheiten jeder Art mit gehobenem Standard geplant werden, z.B. in Appartements, mehrgeschossigen Wohnungen und/oder Reihenhäusern. Neben den dazugehörigen privaten Freiflächen ist die nötige Infrastruktur eines Mischgebietes ebenfalls anzudenken. Hierzu gehören Läden, Restaurants, Geschäfts- und Bürogebäude, Einzelhandelsbetriebe, ein Hotel (oder ähnlich), ein Kindergarten, ruhige Spielplätze und Grünanlagen in Verbindung mit einem ansprechend gestalteten Fußgängerübergang.
Auch die notwendige Erschließungsstruktur muss für alle Brückenbereiche nachgewiesen werden, insbesondere Straßen und Wege, KFZ-Stellplätze (offen oder geschlossen) für alle Anlieger und Besucher, Feuerwehrzufahrten, Fluchtwege und alle notwendigen Installationen.


Raumprogramm und Konstruktion
Die Aufgabenstellung ist in vollem Umfang identisch mit dem 5. Xella-Studentenwettbewerb 2007/2008. Die Auslobungsunterlagen können im Internet unter www.Xella.de (Studentenwettbewerb) abgerufen und heruntergeladen werden.

Für die einzelnen Wohneinheiten wird in den Wettbewerbsunterlagen ein Mindestraumprogramm vorgegeben, bestehend aus 1x Schlafzimmer Eltern, 1x Kinderzimmer, 1x Arbeitszimmer, 1x Wohn-und Esszimmer, 1x Küche und Vorratsraum, 1x Bad und WC, 1x Gäste-WC, 1x Abstellraum und/oder Keller, 1x Balkon und/oder Terrasse.
Die Tragwerks- und Baukonstruktion der Wohnbrücke soll grundsätzlich funktionieren. Die Wohnbrücke muss den Rhein laut Auslobung möglichst über eine Länge von 250 Metern stützenfrei überspannen und auf der westlichen Seite über das breite Rheinvorland bis zum Deich geführt werden. Zudem darf die Brücke über dem Rhein eine lichte Höhe von 38 Metern ü.NN nicht unterschreiten.
Der Schallschutz gegenüber der Rheinschifffahrt und den benachbarten Rheinbrücken muss ebenfalls städtebaulich und konstruktiv nachgewiesen werden.
Der Innovationscharakter und die Suche nach kreativen gestalterischen Lösungen stehen jedoch grundsätzlich im Vordergrund.


Leistungen gem. Wettbewerbsauslobung

  • Lageplan M 1:1000 einschl. Umgebung,
  • Arbeitsmodelle M 1:500 (oder größer je nach Konzept) einschl. Umgebung,
  • alle Grundrisse einschl. Untergeschossebenen M 1:200,
  • alle Ansichten M 1:200,
  • mind. 2 räumlich aussagefähige Vertikalschnitte M 1:200,
  • mind. 2 baukonstruktive/bauphysikalische Details M 1:20,
  • zeichnerische Darstellung der Brückenkonstruktion und der Lastableitung,
  • mind. 3 Außen- und 2 Innenraumperspektiven,
  • erläuternde Schaubilder/Collagen,
  • Erläuterungsbericht

    Achten Sie, insbesondere wenn Sie am Wettbewerb teilnehmen möchten, auf eine hohe Layout- und Darstellungsqualität.


Univ.-Prof. Dibelius, Diplom-/Bachelorthema und integriertes Projekt, betreut im Wintersemester 2007/2008 - Xella Wettbewerb 2007/2008