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Forschungshaus_Interdisziplinäre Nanowissenschaften

Ausgangssituation:

Die Universität Siegen denkt über ihre Standorte am Haarder Berg nach. Ein Ziel einer Standortentwicklungsplanung könnte die Nachverdichtung der bestehenden Campi sein. Es sollen keine neuen Gebiete erschlossen werden, sondern die bestehenden aufgewertet und zu städtebaulich klar gegliederten und markanten Einheiten ergänzt werden. Das im vergangen Jahr durchgeführte Projekt „Mein Campus“ zeigt neben den Schwächen auch Stärken der einzelnen Standorte auf.

Erkennen lässt sich, dass sich die Studierenden bessere Aufenthaltsqualitäten und Verknüpfungen der Standort wünschen.

Der Campus Paul-Bonatz wird nach der Umsiedlung des ehem. Fachbereiches Architektur seinen ohnehin technischen Schwerpunkt stärken.

Aufgabe:

Die NT- Fakultät IV bereitet derzeit einen Antrag für den Neubau eines Forschungshauses mit dem Arbeitstitel „Interdisziplinäre Nanowissenschaften“ vor. Ziel der neuen Struktur ist die Stärkung der Interdisziplinären Forschung, sowie die Schärfung des Wissenschaftlichen Profils.

Das Forschungshaus soll eine zentrale wissenschaftliche Forschungseinrichtung der Universität Siegen werden, in der Wissenschaftler der Ingenieur- und Naturwissenschaften unter einem Dach in den Profilschwerpunkten „Mikro-/Nanochemie und Technologie“, „Multidimensionale Sensorik“ und „Innovative Materialien“ zusammen arbeiten.

Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Chemie (hier auch: innovative Materialien), Physik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Bauingenieurwesen sollen gestärkt werden.

Dieses Forschungshaus ist auf dem Campus Paul-Bonatz zu entwerfen, es soll dem Campus ein neues Gesicht geben, einen Auftakt bilden und gleichzeitig die Aktivitäten der Fakultät IV nach Außen tragen.

Das Innovative, das hier erforscht und entwickelt wird, soll sich nicht nur in der äußeren Erscheinung des Gebäudes ausdrücken, sondern auch in der Großartigkeit der unerwarteten Raumbeziehungen, der Materialien, kommunikativen Verknüpfungen, d.h. ein innovatives
Entwurfskonzept ist zu entwickeln.

Aspekte wie Materialforschung und Energieeffizienz sollen architektonisch so thematisiert werden, dass das Gebäude dennoch auf die Weiterentwicklungen zukünftiger Forschungsergebnisse reagieren kann, es soll keinen erstarrten Zustand dokumentieren, sondern großartige Visionen und Veränderungen zulassen.

Das Erweiterungsgebäude soll das CI für den Standort bilden.

Raumprogramm:

Neben einem angemessenen Empfangs- und Informationsbereich mit großzügigen Ausstellungsflächen und Café, das auch Gästen aus der Umgebung zur Verfügung stehen soll, sollen Büroflächen, sowie Reinraumlabor und Analytisches Labor möglichst im EG mit hervorragender Gründung für erschütterungsfreie Analysen entstehen.

Erreicht werden soll, dass durch räumliche Disposition im Gebäude die Kommunikation und die Kooperationen erleichtert werden.

Empfangs- und Informationsbereich   Größe konzeptabhängig
mit Café mit Nebenräumen, Lager   ca. 100 qm
WC-Anlagen D, H, WC-Beh.   ca. 30 qm
5 Einzelbüros (Dauerarbeitsplätze)   5x ca. 20 qm
Büroflächen, Großräume, Kombibüros,
Besprechungsräume
für Forschergruppen und Doktoranden
  ca. 500 qm
WC-Anlagen und Teeküchen je Geschoß   ca. 30 qm
Forschungsreinraum   300-500 qm
Analytik für die Nanotechnolgie 300-500 qm
(analytische Labore: Messlabore,
Laserlabore, Chemielabore)
Hörsaal und Seminarraum
  Größen konzeptabhängig


Eine „gläserne“ Atmosphäre wäre wünschenswert, „gläserne“ Labore, dem Versuch geschuldet Wissenschaft transparent zu kommunizieren,… für Wissenschaft zu begeistern.

Der kleine Konferenzbereich, mit Hörsaal und Seminarraum, soll die Kommunikation nach Außen ermöglichen mit der Möglichkeit hier Kongresse und Symposien stattfinden zu lassen.

Als Standort wird der Bereich anschließend an Bauteil B vorgeschlagen. Die Container-Bauten F sowie das Hausmeisterhaus sind als nicht erhaltenswert eingestuft. Das neue Gebäude soll nicht durch Höhe betonen, sondern durch seinen besonderen Ausdruck.

Die Parkplatzsituation, sowie der Höhenversatz zwischen dem B- und dem A- Gebäude ist zu berücksichtigen. Wegfallende Parkplätze müssen neugeschaffen werden.

Leistungen:

Konzeptdarstellung, Lageplan 1/500, Modell 1/500 Campus PB, Modell 1/200 mit Umgriff, Grundrisse, Schnitte und Ansichten, jeweils mit Umgriff 1/200, Darstellung des innovativen Ansatzes in Fassade und Raumgefüge


Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Käppel-Klieber, Bacherlor-Abschlußarbeit, herausgegeben im Sommersemester 2014