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"Krise heißt Chance" - "Crisis equals opportunity"

Ansprache des Departmentsprechers Prof. Ulrich Exner / english version included

Liebe Studierende

„Krise heißt Chance“, dieser Spruch findet immer Anwendung, um scheinbar Unfassbares positiv zu belegen und sich vor Einflüssen außerhalb der Vorstellungswelten des Einzelnen zu schützen. Die Welt wäre unüberschaubarer, hätten die Phänomene nicht die Eigenschaft, kausal aufeinander zu wirken. So werden auch die Virologen den Ursprüngen des Virus zeitnah auf die Schliche kommen.
Vertrauen wir den WissenschaftlerInnen, die auf mehr als bloßes Glück setzen und immer mehr und genaueres Wissen nutzen, um Medikamente und Behandlungsmethoden zu entwickeln.
Im Mittelalter wurden Seuchen als Strafe aus dem Jenseits angesehen und man hat mit schwarzer Magie versucht, sie einzudämmen. Eine recht unangenehme Vorstellung von Krisenbewältigung.
Dahingehend können wir Sie auf jeden Fall beruhigen - so weit wird es nicht kommen.

In der letzten Woche haben wir Lehrende aus dem Department uns in einer Video-Konferenz über die mit einer online basierten Lehre gewonnenen Erfahrungen gesprochen, um für Sie und natürlich auch für uns eine optimale Arbeitsmethode auszuloten.
Einige von Ihnen haben ihre ersten Aufgaben bekommen und konnten sie auch schon mit den jeweiligen Betreuern besprechen. Wie aus dem Feedback der Lehrenden zu entnehmen war, lief das erstaunlich gut, obwohl es eine direkte 1:1–Betreuung in seiner Unmittelbarkeit nicht vollends ersetzen kann.

Dennoch denken wir, dass sich aus dieser außergewöhnlichen Situation heraus andere Qualitäten und neue Möglichkeiten entwickeln, über die vielleicht noch nie nachgedacht wurde. Eine neue, andere Erfahrung, die wir gemeinsam angehen und auch bewältigen werden, um dann im nächsten Semester mit einer zusätzlichen, wichtigen Erkenntnis unser Repertoire an Entwurfs- und Denkansätzen anreichern zu können.

Ich danke im Namen der Kollegen und Kolleginnen Ihnen und den vielen Personen, die im Hintergrund außergewöhnliches leisten (und das zu jeder Tageszeit), um dieses Semester erfolgreich mit Ihnen zu gestalten.

Prof. Ulrich Exner, Departmentsprecher

 


 

Dear Students,

“Crisis equals opportunity”: this adage is invariably wheeled out to put a positive overlay on something that seems incomprehensible, and to protect ourselves against incoming forces arriving from outside the realms of the individual’s imagination. The world would be more incomprehensible were it not for the fact that the phenomena in question, by their very nature, have a causal relationship with one another. This will also allow virologists to determine the origins of the virus in the near future.

We should put our faith in the scientists, who do not simply rely on chance outcomes but rather use a growing body of increasingly precise knowledge to develop pharmaceutical remedies and treatment methods. In the Middle Ages, plagues were regarded as a form of divine punishment, and people sought to keep them in check with black magic—not a very appealing idea of crisis management. We can certainly reassure you on that score: it won’t come to that!

Last week, the faculty in our department held a video conference to discuss our experience with online teaching in order to ascertain which method works best for you—and for us too, of course. Some of you have will have received your first assignments and have had an opportunity to discuss them with the relevant supervisor. It is evident from the teacher feedback that this went surprisingly well, although it cannot completely replace direct 1:1 supervision in terms of its immediacy.

Nevertheless, we think that this extraordinary situation will foster other qualities and help new possibilities develop that may never have been considered before. It constitutes a new and different kind of experience that we will tackle and negotiate together, so that next semester we can enrich our design repertoire and conceptual palette with important new knowledge.

On behalf of my colleagues, I would like to thank you and the many people working in the background, who have achieved an extraordinary amount (at all hours of the day and night) to organise this semester as a successful collaborative effort.

Prof. Ulrich Exner, Departement Speaker